Aufhebung des Werbeverbots nach §219 a ?

Abgelehnter LESERBRIEF an die Schwäbische Zeitung

„Ärzte sollen bald über Abtreibung informieren dürfen“ – BJM Buschmann legt Entwurf zur Aufhebung des Werbeverbots vor“ – so der Titel des Beitrags vom 18. 01. 22 in der Schwäbischen Zeitung.

Nie war es Ärzten verboten, Mütter und Väter über verschiedene Optionen eines Schwangerschaftsabbruchs zu  i n f o r m i e r e n, inclusive einer Aufklärung über mögliche psychische und physische Folgen für die Eltern. 

Wenn nun unser Justizminister Buschmann das Werbeverbot nach §219 a StGB aufheben will, so können abtreibungswillige Ärzte künftig straflos für diesen Tötungsdienst               w e r b e n – in der Zeitung, im Internet, im Radio, im Fernsehen. Wer bietet Abtreibungen am günstigsten an? Halali – auf zum Wettkampf um die Kundinnen!

Dass Schwangerschaftsabbrüche nun Teil der ärztlichen Aus-und Weiterbildung werden sollen, hat mit dem Hypokratischen Eid, Leben zu retten und zu erhalten, nichts mehr zu tun. Da kann Herr Scholz noch so sehr von einer überfälligen „Modernisierung“ schwadronieren.

Information und Werbung – das  sind zwei paar Stiefel. Man sollte sie journalistisch nicht manipulativ verwechseln!

Bärbel Fischer

Leihmutterschaft = Menschenhandel

Wie dem Koalitionsvertrag der Ampelregierung zu entnehmen ist, will diese in dieser Legislaturperiode einige gesellschaftspolitische „Reformen“ vornehmen, von denen ich glaube, dass sie unsere Gesellschaft ins finstere Mittelalter, bzw. in archaische Zeiten zurückwerfen werden, wo Sklaverei und Frauenverachtung gang und gäbe war.

Ein Anschreiben an die Leopoldina von Bärbel Fischer.

Leopoldina

Schauen Sie sich auch folgendes Video an:

»Geliehene Bäuche – Gekaufte Kinder: Big Business Leihmutterschaft« – Aktuelle FilmDoku von DemoFürAlle

 

Kinder und Frauen – die großen Verlierer der Ampelpolitik

Frau Cornelia Kaminski antwortet auf den Leitartikel „Wider das Leben“ vom 3. Januar 2022 in der FAZ. Sie beleuchtet die Beschlüsse  der Ampelkoalition zu Familie, Abtreibung, Abstammungsrecht und Embryonenforschung und erkennt darin nicht nur lebensfeindliche, sondern auch frauenfeindliche Ziele.
„Kinder und Frauen werden die großen Verlierer dieser Politik sein“.
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Eigenbetreuung oder Fremdbetreuung – eine vitale Frage

Die katholische Wochenzeitung DIE TAGESPOST scheint das einzige Blatt in Deutschland zu sein, das sich noch mit dem Generationenvertrag, dem demographischen Problem und mit Familiengerechtigkeit befasst. Lesen Sie hier entsprechende Beiträge, die Herr Dr. Johannes Resch vom Verband Familienarbeit e. V. dankenswerterweise für uns verlinkt hat:

12.12.2020

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/mehr-mutterliebe-zulassen-art-214380

31.12.2020

https://www.die-tagespost.de/kultur/feuilleton/auf-den-spuren-der-ddr-kindererziehung-art-214737

15.12.2021

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/stiftung-fordert-revision-des-staatlichen-betreuungskonzepts-art-223815

22.12.2021

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/familienverband-der-staat-muss-alle-eltern-gleichbehandeln-art-224012

28.12.2021

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/krippenbetreuung-stresstest-fuer-kleinstkinder-art-224176

02.01.2022

https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/familie/kinderbetreuung-auf-dem-pruefstand-art-224265

CDU-Vorstand: FAMILIE – kein Thema?

Im Vorfeld der Wahl eines neuen Vorsitzenden der CDU hat der Verband Familienarbeit.e.V. alle drei Kandidaten ( Braun, Merz, Röttgen) einzeln angeschrieben und sie auf die Defizite in der Familienpolitik hingewiesen in der Hoffnung, dass sich in Zukunft zumindest in der CDU während ihrer Opposition etwas bewegt.

CDU-Vorsitz

 

 

 

AUFTAKT  ZUM  UMBAU  DER GESELLSCHAFT

Der Geschäftsführer der STIFTUNG FAMILIENWERTE, Herr Karl-Heinz B. van Lier, sieht den Koalitionsvertrag der Ampelregierung als Auftakt zum Umbau der Gesellschaft

Er schreibt:

Ihrer Substanz beraubt: Ehe und Familie

Jeder, der sich in diesen Tagen die Mühe macht, den 177 Seiten umfassende Ampel-Koalitionsvertrag zu lesen, der sollte wissen, dass neben der Ankündigung einer beschleunigten Gangart in der Umweltpolitik der eigentliche Umbau der Gesellschaft im Kapitel `Familie´ formuliert wird. Wer aber erwartet hat, dass dort Maßnahmen für die Stärkung der Familien angekündigt werden, etwa zugunsten kinderreicher Familien, der wird eines Besseren belehrt. Nein, nichts davon. Vielmehr wird dem überraschten Leser eine für diese Koalition so charakteristisch unverbindliche Definition zugemutet, die an Banalität kaum zu übertreffen ist. 

Sie lautet: Familie ist vielfältig und überall dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen“. Die Ehe als Treueversprechen einer lebenslangen Gemeinschaft, die der Familie Halt und Kraft verleiht, hat hier keinen Platz. Auch weil damit eine Sinn- und Zeitdimension aufscheinen könnten, die der Ideologie einer Vielfalt und Dekonstruktion zuwiderlaufen würde. Deshalb kennt diese Definition der Familie auch keine Zeitdauer. Es wird deutlich, dass diese Formulierung eher eine gewünschte Projektion von Ideologen, als Abbildung der Realität der Mehrheit der in Deutschland lebenden Familien darstellt. Und spätestens hier könnten den Leser zurecht Zweifel befallen, ob denn die 11,6 Mio. Familien in Deutschland, die sich in großer Mehrheit als Vater, Mutter und Kind definieren, durch die zukünftige Politik überhaupt vertreten werden.

Queeres Leben hat Vorfahrt

Viele Vorhaben des Dreierbündnisses zielen auf die rechtliche Gleichstellung und Förderung alternativer Lebensentwürfe ab. So soll ein neues Selbstbestimmungsrecht die Änderung des Geschlechts im Personenstandsregister durch eine einfache Selbstauskunft hin ermöglichen. Ein Kind, das in die „Ehe“ zweier Frauen geboren wird, soll automatisch beide Frauen als „rechtliche Mütter“ haben. Wobei in den Texten von „rechtlichen und „sozialen“ Eltern, aber nirgendwo von biologischen Eltern gesprochen wird – obwohl jeder Psychologe weiß, wie wichtig jedem Kind die biologischen Eltern sind. So suchen aus künslicher Befruchtung hervorgegangene oder Adoptivkinder jahrelang schmerzlich nach ihren Eltern!  Die Ehe soll auch zukünftig kein ausschlaggebendes Kriterium bei der Adoption minderjähriger Kinder mehr sein. Das lässt vermuten, dass dieses gesetzliche Vorhaben, sicherlich nicht das Wohl des Kindes im Auge hat.

Lobbyisten der LGBTQ Community können auf die neue Rechtsform einer „neuen Verantwortungsgemeinschaft“ bauen, die als Konkurrenz zur klassischen Ehe, wenn nicht gar als deren Ersatz zu verstehen ist, zumal diese bis zu vier, evtl. später hinzukommende, Verantwortliche umfassen kann.

Und darüber hinaus soll ein ressortübergreifender Nationaler Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfaltrealisiert werden. Aber nicht genug des missionarischen Eifers. Es ist daran gedacht Queeres Leben mit Macht dem gesellschaftlichen Leben einzuverleiben und das liest sich wie folgt: „Darin unterstützen wir u. a. die Länder bei der Aufklärung an Schulen und in der Jugendarbeit und in der Jugendarbeit, fördern Angebote für ältere LSBTI und bringen in der Arbeitswelt das Diversity Management voran, insbesondere im Mittelstand und im öffentlichen Dienst. Hier wird schon gar nicht mehr versucht, sich den Anschein zu geben, es ginge um den Abbau von Benachteiligungen. 

Vielmehr geht es der neuen, der Diversity verpflichteten Gesellschaftspolitik darum, die vielen alternative Lebensformen mit einer Institution gleichzusetzen, die wir bisher zurecht als das Fundament der Gesellschaft bezeichnet haben. Wenn aber die Politik aufhört, die Familie in den Mittelpunkt ihrer Politik zu stellen und diesen Garanten zukünftiger Generationen nicht stärkt und unterstützt, dann geht der Bevölkerung ein Leitbild verloren, das besonders für die junge Generation eine zentrale Lebensorientierung darstellt. Und gerade dies belegt die 18. Jugend-Shell-Studie, nach der die Befragten sich nach der traditionellen Familie sehnen (71 %). Dieser Tatbestand scheint den Vertragspartnern aus dem Blick geraten zu sein oder sie betreiben mit Macht den Umbau unserer Gesellschaft, auch gegen den Willen der Mehrheit.

Dekonstruktivismus und LGBT-Orientierung liefern die Grundlage dieser Politik.

Obwohl die Familien in unserer Zeit der Pandemie als systemrelevant bezeichnet wurde, muss sich diese darauf einstellen, ihrer Autonomie durch direkte staatliche Eingriffe und Atomisierung ganz im Sinne des Dekonstruktivismus beraubt zu werden.

Deutlich wird dies in einem ganzen Kranz von Reformvorhaben, so in der Ankündigung, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, was den Staat – neben den Eltern – zu einem weiteren Anwalt der Kinderechte macht; das betrifft eine Kindergrundversorgung, die nur das Kind und nicht die Familie als Einheit als unterstützungswürdig betrachtet. Das betrifft ferner das Recht des Jugendlichen, ab 14 eine Geschlechtsumwandlung ohne Einwilligung der Eltern vornehmen zu lassen und der Ankündigung „eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen“ anzustreben und in den „weiteren Ausbau von Kita-Plätzen investieren“, zu wollen, natürlich ganztags. Dass dies nicht nur viele Kinder überfordern wird, sondern auch das gemeinsame Familienleben auf die Quality-time verkürzen wird, dies wird die folgenreiche Hypothek dieser Politik sein. Und zwei weitere Reformvorhaben werden den Zusammenhalt der Familie belasten. Es ist die Freigabe von Cannabis, die es den Eltern erschweren wird, Ihre Kinder von Drogen fernzuhalten, und es betrifft die Herabsenkung des Wahlalters auf 16, was wiederum die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder schmälert.

Das Prinzip der Nachhaltigkeit gilt für Flora und Fauna, aber nicht für den Menschen

Es ist kaum zu glauben, dass der Ampel-Vertrag das riesige Problem der demografischen Entwicklung negiert. So nehmen die drei zukünftigen Regierungsparteien nicht wahr, dass Deutschland ein Land ist, welches mit eine der niedrigsten Geburtenrate und neben Japan die älteste Gesellschaft der Welt hat, verbunden mit einem daraus resultierenden immensen Mangel an Fachkräften.

Entsprechend sucht man das Kapitel „Demographie“ vergeblich. Dort wo man unter der Überschrift „Fachkräfte“ auf einen Mangel hingewiesen wird, findet man unter anderen Maßnahmen den Hinweis, diesen durch die Anwerbung von Menschen aus dem Ausland beheben zu wollen. Dass latenter Geburtenmangel immer auch den Kultur-, Traditions- Vitalitätsverlust eines Volkes darstellt, der aber auch mittelfristig keine ausreichende Zahl an Fachkräften hervorbringt, diese Erkenntnis kann zwar sicher in der Koalition vorausgesetzt werden, passt aber scheinbar nicht in die Ideologie der Vielfalt. Entsprechend endet der Schutz des Lebens Ungeborener bei der Gesundheitsversorgung: „Die Möglichkeit zu kostenfreien Schwangerschaftsabbrüchen gehören zu einer verlässlichen Gesundheitsversorgung“ Schwangerschaftsabbrüche sollen außerhalb des Strafgesetzes geregelt werden. Ärzte sollen qualifiziert werden, um Schwangerschaftsabbrüche leichter verfügbar zu machen. Beim Menschen setzt das Prinzip der Nachhaltigkeit aus. 

Noch ein Wort zur Tragweite der Aufnahme des Kinderrechts ins Grundgesetz

Die Ankündigung der Ampel-Koalition, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, die ohnehin darin berücksichtigt sind, verfolgt mit Sicherheit nicht nur das vorgegebene Ziel, den eigenen Rechten der Kinder und Jugendlichen durch die explizite Hervorhebung im Gesetzestext mehr Gewicht zu verleihen. Vielmehr kann man ihren Betreibern, die eher dem linken Lager zuzuordnen sind, unterstellen, dass sie Familie als eine repressive Institution begreifen, die es zumindest zu kontrollieren gilt. Doch dies hat tiefgreifende Folgen, die die Väter und Müttern des Grundgesetzes durch eine strikte Trennung von Staat und Familie vermeiden wollten, weil sie die Souveränität der Familie festgeschrieben wissen wollten.

Deshalb bedeutet diese Gesetzesnovellierung eigentlich einen übergriffigen nicht zulässigen Akt. Denn sie nimmt damit eine Vergesellschaftung der Familie vor, indem sie in den geschützten Raum der Vater-Mutter-Kind-Familie nach staatlichen Effizienzkriterien eindringt und diesen kontrolliert. Damit löst der Gesetzgeber nicht nur die sogenannte traditionelle Familie auf, sondern auch deren Identität als Bewahrer einer nicht zweckgebundenen autonomen Gemeinschaft, den Ort des Humanen. Dies öffnet dem Staat Tür und Tor für Einflussnahme und Bevormundung. Obwohl sich die FDP gerne als Vertreter des bürgerlichen Lagers im Dreierbündnisses darstellt, wird sie gleichwohl mitverantwortlich für die Abschaffung der bürgerlichen Familie.

Resümee: Der Blick auf die Einheit der Familie, geschweige denn der Wille, die Familie als solche zu stärken, ist den handelnden Politikern ohne Zweifel verloren gegangen. Ganz im Gegenteil. Die Schwächung der Familie scheint Programm zu sein. Und dies ist nicht nur ein Kulturbruch, dem wir entgegentreten müssen. Nein, es ist die Zerstörung der Substanz unseres Landes!

„Familien fühlen sich von der Politik weitgehend im Stich gelassen“

Weiterleitung der Pressemitteilung des Verbands kinderreicher Familien Deutschland e. V.

 

Pressemitteilung der Familienverbände

Familien sind die Leidtragenden der Corona-Pandemie. Im neuen Krisenstab der Bundesregierung sind sie nicht vertreten.

 

(Berlin/Mönchengladbach, den 03.12.2021). Seit März 2020 schultern Eltern, Kinder und Jugendliche mit großem Kraftaufwand die Folgen der Pandemie. Viele politische Entscheidungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie waren gerade für Familien sehr einschneidend, und haben sie bis an die Grenze der Belastbarkeit gebracht, mit deutlichen Folgen für ihre wirtschaftliche und gesundheitliche Situation. Dennoch werden die Probleme und Herausforderungen von Familien von der Politik bislang weitgehend ignoriert. Bis heute ist z.B. das Versprechen des Bundeskanzleramtes, einen Bundesfamiliengipfel durchzuführen, nicht umgesetzt.

 

Ein neu eingerichteter Corona-Krisenstab soll nun Maßnahmen zur Gesundheitssicherheit erarbeiten und umsetzen. In der Zusammensetzung dieses Gremiums finden die Bedürfnisse und Problemlagen der Familien jedoch abermals keine Berücksichtigung.

 

Daher fordern der Deutsche Familienverband (DFV), die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf), der Familienbund der Katholiken (FDK), der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), der Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf), das Zukunftsforum Familie (ZFF) sowie der Verband kinderreicher Familien Deutschland (KRFD): „Familien sind systemrelevant. Familienexpertise gehört in den Corona-Krisenstab der Bundesregierung. Mindestens ist das Bundesfamilienministerium regelmäßig einzubeziehen“.

 

Die Erfahrungen aus dem vergangenen Corona-Winter haben gezeigt, dass die Belange von Familien in den Regierungsberatungen kaum eine Rolle spielen. „Familien fühlen sich von der Politik weitgehend im Stich gelassen“, stellen die Verbände übereinstimmend fest. Viele Maßnahmen, die seit Beginn der Pandemie ergriffen worden sind, haben für Eltern und ihre Kinder spürbare Folgen: Eltern schultern Betreuung und Unterstützung ihrer Kinder in weit höherem Ausmaß als vorher – im Regelfall neben der Erwerbsarbeit, soziale Beziehungen und Alltagsnetzwerke sind ausgedünnt oder ganz weggefallen und sie erleben teils deutliche finanzielle Einbußen. Die Kinder gehen mit erheblichen Bildungslücken und schlechteren Zukunftschancen in das nächste Jahr, bei vielen von ihnen häufen sich zudem psychische und physische Erkrankungen.

 

„Eltern und Kinder sind Leidtragende in dieser Krise. Deshalb müssen Familien in der Ausnahmesituation der Pandemie viel stärker als bisher im Fokus stehen und ihre Perspektive muss auch im Krisenstab vertreten sein“, appellieren die Familienverbände.

 

Ampel-Koalitionsvertrag = Handbuch zur Familienzerstörung

W E I T E R L E I T U N G 

www.demofueralle.de
 Mitteilung, 25. November 2021
Handbuch zur Familienzerstörung:
SPD, Grüne und FDP stellen Koalitionsvertrag vor
Sehr geehrte Frau Fischer,

was sich bereits im Sondierungspapier bedrohlich angekündigt hat, wird im Koalitionsvertrag von SPD, Grüne und FDP nun sogar noch übertroffen: Die familienfeindliche Agenda der neuen Bundesregierung ist offenkundig. Nachdem die Große Koalition die Vorarbeit geleistet hat, will die Ampel den Feldzug gegen die Familie jetzt zur Vollendung bringen.

Laut Koalitionsvertrag wollen die drei Regierungsparteien u.a.

  • „Kinderrechte“ ins Grundgesetz aufnehmen (S. 98),
  • ein „Institut der Verantwortungsgemeinschaft“, „Mehr-Elternschaft“ und „Co-Mutterschaft“ einführen (S. 101),
  • durch einen „Gleichstellungs-Check“ alle künftigen Gesetze nach der Gender-Ideologie ausrichten (S. 114),
  • Werbung für Abtreibung erlauben (S. 116),
  • „Möglichkeiten zur Legalisierung der Eizellspende und der altruistischen Leihmutterschaft prüfen“ (S. 116),
  • einen „Nationalen Aktionsplan für Akzeptanz und Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ umsetzen (S. 119),
  • „das Transsexuellengesetz abschaffen und durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzen“ (S. 119),
  • eine EU-weite Anerkennung von „Regenbogenfamilien“ und gleichgeschlechtlichen „Ehen“ erwirken (S. 120),
  • eine LSBT-Konvention bei den Vereinten Nationen einbringen (S. 147),
  • eine feministische Außenpolitik (S. 144) und einen „umfassenden Gender-Aktionsplan“ in der Entwicklungshilfe (S. 152) entwerfen.

Im Klartext: Die neue Bundesregierung will das Elternrecht aushebeln, die natürliche Familienstruktur von Vater, Mutter und Kind(ern) abschaffen, die Gender-Ideologie noch weiter ausbreiten, noch mehr Abtreibungen ermöglichen, die LSBT-Lobby noch stärker finanzieren und Kinder schutzlos dem Transgender-Hype ausliefern – all dies unter Federführung der Grünen, die voraussichtlich das Familienministerium erhalten werden.

Das heißt: Die Ampel hat das Kriegsbeil ausgegraben und der Familie den Kampf angesagt. Es liegt jetzt an uns, entschiedene Verteidigungsmaßnahmen zu ergreifen. Wir werden Sie dazu in den nächsten Tagen und Wochen auf dem Laufenden halten und zur gezielten Beteiligung an Aktionen aufrufen. Als erste wichtige Maßnahme bitte ich Sie, Ihr persönliches Umfeld über die bevorstehenden Angriffe der Ampel-Koalition zu informieren.

Leiten Sie bitte diesen Newsletter via E-Mail an Ihre Freunde und Bekannte weiter mit der Bitte, den Newsletter hier selbst zu abonnieren. Wir sind viele, sollten aber noch viel mehr werden. Lassen Sie uns Familien zusammenstehen und gemeinsam dem Irrsinn Einhalt gebieten!

Herzliche Grüße, Ihre

Hedwig von Beverfoerde

P.S.: Die neue Legislaturperiode wird eine enorme Herausforderung. Aber mit Ihrer Hilfe werden wir den Plänen der Ampel-Koalition entgegensteuern. Unterstützen Sie dazu unsere Arbeit auch mit Ihrer Spende – entweder per Überweisung oder per PayPal:

Vielen Dank!

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Ampel: Wieder kein Kinderfreibetrag in der Sozialversicherung

„Eltern erziehen die Beitragszahler von morgen, zahlen die gleichen Sozialversicherungsbeiträge wie Menschen ohne Unterhaltspflichten für Kinder und werden am Ende für die Kindererziehung in der Rente auch noch abgestraft“, so Zeh. „Wieder will eine Bundesregierung den verfassungswidrigen Zustand in der gesetzlichen Sozialversicherung aufrechterhalten und in Kauf nehmen, Familien nachhaltig zu schaden“, sagt der Präsident des Deutschen Familienverbands Dr. Klaus Zeh.

 

Koalitionsvertrag: Kein Kinderfreibetrag in der Sozialversicherung

Pandemie: Stetige Bevormundung der Eltern

Anbei ein Schreiben des Katholischen Familienverbandes Kärnten, der zeigt, dass in Österreich die gleichen Probleme bestehen wie bei uns. Hier wie dort wird ausschließlich die Fremdbetreuung der U3-Kinder subventioniert, ohne zu fragen, was die Eltern wollen. Diese Bevormundung der Eltern widerspricht eindeutig unserem GG und vermutlich auch den Grundsätzen des GG in Österreich.

 

O F F E N E R   B R I E F         

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann!
Sehr geehrte Landesrätinnen und Landesräte!
Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete zum Kärntner Landtag!

Der Katholische Familienverband Kärnten mahnt angesichts des neuerlichen Lockdowns, nicht auf die Familien mit kleinen Kindern zu vergessen. Unisono ist in aller politischen Munde, dass hochwertige Kleinkinderbetreuung ein Herzensanliegen sei. Das einzige was jedoch geschieht, ist, dass immer mehr Geld in den flächendeckenden Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen gepumpt wird. Dies, wie der Landesrechnungshof nun aufzeigt, allerdings wenig zielgerichtet und mit fragwürdigen Ergebnissen.

In einer vom Familienverband vor den Wahlen durchgeführten Umfrage unter den Kärntner Gemeindeparteiobleuten, sprachen sich eine große Mehrheit dafür aus, dass Eltern selbst entscheiden können sollten, wie sie ihre Kinder betreuen. Statt nur einseitig Geld in Einrichtungen zu stecken, sollte es den Eltern gegeben werden, die dann selbst entscheiden, welche Betreuungsform sie wählen.

Kärnten steht, was die Bevölkerungsentwicklung betrifft, mit dem Rücken zur Wand. Es werden dringend mehr junge Menschen gebraucht. Jedoch vermisst der Familienverband in der eigens im Landtag anberaumten Enquete zum Thema „Demografische Entwicklung Kärntens …“ schmerzhaft die Worte Familie und Kinder und wie Anreize geschaffen und Maßnahmen gesetzt werden können, damit Eltern sich ihren nachweislich vorhandenen Kinderwunsch verwirklichen können.

Der Familienverband kritisiert, dass völlig aus dem Blick geraten ist, was Kleinkinder wirklich brauchen. Zum Beispiel liegt der Betreuungsschlüssel des Landes bei den Kinderkrippen (1- bis 3-Jährige) derzeit bei max. 15 (!) Kindern pro Gruppe – eine Betreuerin und eine Helferin teilen sich diese wenig reizvolle und finanziell nicht gerade wertgeschätzte Aufgabe. Die Folge ist eine traurige und erschütternde Zunahme von Gewalt in den Kindergärten, wie eine Untersuchung aus dem Jahr 2019 eindrücklich belegt (s. Kleine Zeitung 19. September 2019 „Personal überfordert“).

Der Familienverband hat als Hilfestellung für Eltern und für Betreuerinnen eine kleine Ampel veröffentlicht, auf der man ablesen kann, was Kleinkinder brauchen.

Einmal mehr fordert der Familienverband, ein Pilotprojekt zu starten, in dem das sog. Kärntner Kinderbetreuungsmodell verwirklicht wird. In einigen Kärntner Gemeinden könnte man Familien, die ihre 1- bis 3-Jährigen selbst betreuen, finanziell ebenso fördern, wie Eltern, die eine Krabbelstube in Anspruch nehmen. Kinder brauchen Bindung. Bindung kommt vor Bildung.  Mit anderen Worten: Bildung beginnt ganz am Anfang in der Familie durch die Bindung an die Mutter. In der Regel können und wollen Eltern Kinder nicht nur bekommen, sondern sie auch in zumindest den ersten Lebensjahren selbst begleiten. Im Rahmen dieses Pilotprojektes könnten Fragen wie demographisches Wachstum, Zufriedenheit, Entgegenwirkung der Abwanderung und Erhöhung der Lebensqualität begutachtet werden.

In einer Pandemiezeit, in der die Familien wieder neu beweisen, dass sie Leistungsträger der Gesellschaft sind, wäre dies ein zukunftsweisendes und ermutigendes Signal einer Politik, die für sich in Anspruch nimmt, Europas kinderfreundlichstes Land zu werden.

Mit freundlichen Grüßen
Katholischer Familienverband Kärnten

Rückfragehinweis:
Gudrun Kattnig                                                                                                       

Katholischer Familienverband Kärnten
Geschäftsführung
Tarviser Straße 30
9020 Klagenfurt am Wörthersee
+43 (0) 676 8772-2448
info-ktn@familie.at
kfv@kath-kirche-kaernten.at

www.familie.at/kaernten
ZVR-Nr: 529718334
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